Schon ziemlich am Anfang meines Experiments bin ich mit meinem traditionellen Rasierhobel auf das komplette Gegenteil des Einwegrasierers umgestiegen. Eine Investition, die jeden Cent wert war. Was ist aber mit dem Rasierschaum, der für die meisten Menschen untrennbar zu einer Rasur dazugehört? Wie soll dieser ohne Sprayflasche funktionieren?

Auch hier ist die Antwort wie so oft einfach: Seife. Es gibt spezielle Rasierseifen. Sie enthalten meist Stearinsäure, wodurch der Schaum besonders cremig und stabil werden soll. Rasierseifen sind aber nur bedingt zu empfehlen, da sie häufig Palmöl enthalten und somit an der Abholzung des Regenwaldes beteiligt sind.

Anstatt einer speziellen Rasierseife könnt ihr auch schlichtweg jede andere Seife verwenden. Dabei gilt, je fetter die Seife, desto besser. Ich verwende gerne Bio-Olivenölseife, ohne zusätzliche Duftstoffe oder ätherische Öle.

Für die zarten Damenhaare, kann die Seife einfach auf die Haut aufgetragen werden. Ein Seifensäckchen oder ähnlich kann die Schaumerzeugung verbessern. 
Für struppige Bärte kann das Aufschäumen mit einem Rasierpinsel einfacher sein. Es geht aber auch ohne. Rasierpinsel sind ja nicht unumstritten, weil sie entweder Kunststoffborsten tragen oder eben tierische Borsten. Von welchen Tieren die Borsten kommen, wie diese Leben und Sterben ist nicht leicht herauszufinden.