Was soll ich bloß zur Party anziehen?!
Ist eigentlich nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, welche Klamotten bringe ich mit und welche nehme ich wieder mit nach Hause. Denn auf dieser Party ist wirklich die Klamotte im Mittelpunkt – Die Kleidertauschparty oder neudeutsch die Swap Party.
Das Prinzip ist leicht. Die eigene Kleidung aus dem Schrank, die nicht mehr getragen wird, wird zu Beginn der Party gegen Chips eingetauscht.

Mantel

Ausgemusterter Mantel

Das Ergebnis ist eine große Halle voller gebrauchter Kleidung. Mit diesen Chips werden die Partygäste dann auf die losgelassen und die Jagt nach neuen Schmuckstücken kann beginnen.
Solche öffentlichen Tauschpartys kosten in der Regel Eintritt, es scheint sich aber für die Teilnehmer trotzdem zu lohnen. Aussortierte Kleidung zu verkaufen ist nicht immer einfach. Secondhand Läden nehmen nicht alles an, Flohmärkte bringen nicht viel ein und Onlineplattformen sind mit ein wenig Arbeit verbunden und eventuell langen Wartezeiten. Da ist das Prinzip des Tauchens vielleicht keine schlechte Alternative, wenn man trotz eines überschaubaren Kleiderschrankes nicht immer nur das gleiche tragen möchte.
Wem dieser Klamottenkampf aber zu stressig ist, dem bleibt noch die Möglichkeit, das ganze auf kleinerer oder ganz privater Ebene zu organisieren. Entweder mit Freunden zu Hause verbunden mit einem netten Abend, oder im kleinen Kreis einer bestimmten Gruppe -im Stammtisch, auf Schulfesten, auf Sommerfesten der Arbeit, im Verein…
Wir haben eine solche Tauschparty am Ende eines sechs-tägigen Workshops gemacht. Männer und Frauen gemischt in allen Kleidergrößen. Nicht jeder konnte für sich selbst etwas mit nach Hause nehmen. Aber für Freunde, Kinder und den Partner hat aber fast jeder etwas gefunden. Was auf jeden Fall ist jeder eine paar der Kleidungsstücke losgeworden, die lange unberührt im Kleiderschrank lagen. Unsere trägt mit Freude ihren neuen, alten Streifenpulli..

Hier gibt es Infos und Termine zu solchen Veranstaltungen gibt es hier:

Klamottentausch 

Swap in the city