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Der Tee-Pilz

Kombucha

Getränke sind eigentlich kein sehr kritisches Thema. Hält man sich an das Mehrwegsystem bleibt kein Müll zurück. Bei Säften sieht das ganze dann schon wieder anders aus. Wir begnügen uns meisten mit selbst gemachtem Sprudelwasser. Die nachfüllbaren Kohlensäurezylinder sind preiswert und passen besser auf unsere Fahrräder als ein Kasten Wasser. Zum täglichen Durstlöschen reicht das aus, aber manchmal wünscht man sich ja doch was mit Geschmack.

In der Vergangenheit habe ich gute Erfahrungen mit Wasserkefir gemacht. Die Kristalle bestehen aus Hefen und Milchsäurebakterien. Angesetzt mit Wasser, Zucker, Zitrone und Trockenfrüchten entsteht ein schmackhaftes Erfrischungsgetränk.
Diesmal darf es für mich Kombucha sein. Auch dieser „Pilz“ besteht aus Hefen und Essigsäurebakterien. Für das Selbstgemachte Getränk wird lediglich Wasser, Tee und Zucker benötigt. In den handwarmen, gezuckerten Tee gibt man die Starterkultur. Abgedeckt mit einem Tuch entsteht nun Fermentierung ein Gärgetränk – je nach verwendeter Teesorte mit anderem Geschmack.

Kombucha

Der Kombucha wächst

 

Die Entstehung des Getränkes dauert ein paar Tage, deshalb ist noch Geduld angesagt, bis zum ersten Geschmackstest…

UPDATE            26. Juni 2013

Der Kumbucha ist fertig! – Habe ich beschlossen.

Die Flüssigkeit seihe ich ab, in eine Karaffe. Den Teepilz wasche ich und lege ihn mit einem Teil des fertigen Getränkes zurück in des Glas in dem er gekommen ist.

Jetzt beginnt der neue Aufguss:
Wasser, Zucker und Tee wird aufgekocht.

Kombucha-kochen

Tee aufkochen

Das Gemisch gieße ich über ein Sieb in das Kombuchagefäß.

Tee abgießen

Jetzt heißt es warten, denn der Tee muss erst abkühlen, damit der Pilz keinen Schaden nimmt.

Ein guter Zeitpunkt um den fertigen Kombucha zu probieren…
Schmeckt etwas wie Eistee (Selbstgemacht natürlich), etwas süß für mein Empfinden. Es lässt sich aber sehr gut mit Sprudelwasser strecken und dann würde ich sagen erinnert es am ehesten an eine Bionade…Ja, doch irgendwie lecker 🙂

Eine gefühlte Ewigkeit später, kommt der Pilz wieder in sein Gefäß, das Tuch drauf und schon beginnt die neue Ladung…

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