Wer heutzutage eine Bäckerei betritt, findet meist zu jeder Tageszeit das gleiche Bild vor. Der Wunsch des Kunden nach einer riesen Auswahl lässt auch kurz vor Ladenschluss nicht nach. Und der Wunsch des Geschäftsmannes, den Kunden zu beglücken, lässt niemals nach.
Hinzu kommt, dass Brot und Brötchen frisch am besten schmecken. Was allerdings nicht heißt, dass sie am nächsten Tag ungenießbar sind. Gerade Menschen mit kleinerem Budget ist das eine gute Alternative.
Vortagsbrot scheint aber irgendwie aus der Mode gekommen zu sein. Ich zumindest sehe es immer seltener angeboten.

Umso mehr konnte ich mich bei einem Besuch in Solingen freuen, als ich auf diesen Bäcker stieß, der nicht nur Brot vom Vortag zum halben Preis anbietet, sondern es auch jedermann mitteilt.

Dafür gibt es für mich das Geschäft des Monats – September 2013

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Übrigens:
Um Brot länger haltbar zu machen muss es einerseits vorm Austrocken geschützt werden und andererseits vor zu viel Feuchtigkeit, damit es nicht schimmelt (ist bestimmt jedem schon mal mit abgepacktem Supermarktbrot passiert).
Ideal für diese Höchstleistung sind keramische Brottöpfe oder Leinensäckchen. (Baumwolle tuts im Notfall auch). Letztere verbrauchen wenig Platz und können auch direkt für den verpackungsfreien Einkauf des Brotes verwendet werden.

Bleibt das Brot lange liegen, ist eine gute Alternative zur Verdrängung, den Rest des Brotes scheibenweise einzufrieren. Die Scheiben können dann genau nach Bedarf jederzeit im Toaster aufgebacken werden.
Ist das Brot allerdings schon zu lange liegen geblieben und ähnelt eher einem Stein, ist Wegschmeißen immer noch nicht nötig. Aus Brot und besonders aus Brötchen lasst sich Paniermehl reiben, um das nächste Schnitzel zu panieren 😉
Es gibt aber auch zig Rezepte, die in irgendeiner Form altes Brot verwenden. Wer den Armen Ritter kennt, kann sich leicht vorstellen, aus welcher Not dieses Gericht erfunden wurde.